Lernzentrum

Legasthenie

Ihr Kind hat einen klugen Kopf, ist kreativ, hat ein ausgeprägtes technisches Verständnis und dennoch hat es Schwierigkeiten beim Schreiben und/oder Lesen lernen? Möglicherweise ist eine Legasthenie der Grund dafür.

„Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole, wie Buchstaben oder Zahlen trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen, dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.“ Dr. Astrid Kopp – Duller 1995

Ein legasthenes Kind benötigt zur Bewältigung der Legasthenie eine pädagogisch – didaktische Intervention. Dafür biete ich als diplomierte Legasthenietrainerin folgenden Werdegang an:

  1. Beratungsgespräch mit dem Kind/Jugendlichen und den Eltern
  2. Erstellung einer Anamnese, Pädagogischer AFS – Test inkl. Sichtung schulischer Unterlagen, eventuell Lese-/Rechtschreibtest
  3. Erstellung einer pädagogisch – didaktischen Förderdiagnose in Form eines pädagogischen Gutachtens
  4. Erstellung eines gezielten Förderplanes
  5. Durchführung von individuell geplanten Trainingsstunden, 60 min bestehend aus drei individuell gewichteten Teilbereichen:
    1. Förderung der Aufmerksamkeit
    2. Verbesserung der Sinneswahrnehmungen und
    3. Training am Symptom

Jede Legasthenie ist individuell!

Legasthene Menschen benötigen eine besondere Art der Worterarbeitung, daher arbeite ich mit den verschiedensten Materialien. Insbesondere die Trainingsmaterialien des Ersten Österreichischen Dachverband Legasthenie, die Arbeit am Computer und Montessori Materialien eignen sich hervorragend für die Arbeit mit dem Kind.

Ein Training der Lesetechnik „Spellreading“ findet mit der EASY – Reading Leseschablone statt. Dadurch können legasthene Kinder ihre Lesefertigkeiten verbessern und Freude am Lesen entwickeln. Auch das Verständnis des Gelesenen wird mit dem individuellen Training gefördert.

Auch Kinder mit einer Lese – Rechtschreibschwäche profitieren von dieser Art des Trainings.                

Das Pädagogische Gutachten befähigt Eltern dazu einen Antrag auf Nachteilsausgleich in der Schule zu stellen.

Im Regelfall bezahlen die Eltern die pädagogisch – didaktische Intervention selbst, Preise werden im persönlichen Gespräch festgelegt. In Einzelfällen gibt es eine Unterstützung vom Jugendamt durch die Eingliederungshilfe gemäß § 35a SGB VIII.